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DigitalStarter Saarland

Das Saarland fördert kleine und mittlere Unternehmen bei der Einführung neuer digitaler Systeme sowie der Verbesserung der IT-Sicherheit. Ziel dieser Förderung ist es, Effizienzgewinne und Wachstumschancen zu schaffen sowie den Digitalisierungsgrad kleiner und mittlerer Unternehmen aus allen Branchen im Saarland zu erhöhen.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

  • Betriebsstätte liegt im Saarland
  • KMU- Kriterien der Europäischen Union sind erfüllt (siehe KMU-Benutzerleitfaden)
  • Antragstellung muss vor Beginn des Vorhabens erfolgen, das heißt bereits vor Abschluss eines dem Vorhaben zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrags. 
  • Ausgaben für das Vorhaben belaufen sich auf 5.000 Euro bis 200.000 Euro.
  • Das Unternehmen darf sich bei Antragstellung nicht in einem Insolvenzverfahren befinden oder die Voraussetzungen für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens erfüllen.
  • Das zu fördernde Vorhaben muss im antragstellenden Unternehmen zum Einsatz kommen.
  • Anteil Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeiter darf durchschnittlich nicht mehr als 30 Prozent der Gesamtbelegschaft betragen.
  • Fördermittel anderer öffentlicher Programme dürfen für die nach diesem Programm zur Förderung geltend gemachten Ausgaben nicht in Anspruch genommen werden (Kumulierungsverbot). Die Inanspruchnahme weiterer öffentlicher Fördermittel für Ausgaben desselben Vorhabens, die nicht mit diesem Programm gefördert wurden, ist hingegen unschädlich.

Nicht förderfähig sind insbesondere Maßnahmen, die über Mietkauf oder Leasing finanziert werden.

Hinweis:

Für Unternehmen handelt es sich bei einer möglichen bewilligten Zuwendung um eine De-minimis-Beihilfe nach der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 (Amtsblatt der EU L 352 vom 24.12.2013), die unter bestimmten Voraussetzungen gewährt werden kann. Der maximal zulässige Gesamtbetrag von De-minimis-Beihilfen beträgt innerhalb von drei Steuerjahren derzeit 200.000 Euro bzw. für Unternehmen des gewerblichen Straßengüterverkehrs 100.000 Euro. Der jeweilige Höchstbetrag gilt für alle Formen staatlicher Beihilfen (z.B. Zuschüsse, Darlehen, Bürgschaften, Beteiligungen), die als De-minimis-Beihilfen nach der o.g. Verordnung gewährt wurden und darf nicht überschritten werden.

  • Ausgaben für die Entwicklung, Einführung oder Verbesserung von Produkten, Prozessen und Dienstleistungen durch Informations- und Kommunikationstechnologie (Hard- und Software).
  • Ausgaben für die Einführung oder Verbesserung der IT-Sicherheit, insbesondere für notwendige Hard- und Software.
  • Die mit den vorgenannten Ausgaben verbundenen Dienstleistungen einschließlich der Migration bisheriger Daten und der Portierung von Softwarekomponenten auf die neuen digitalen Systeme.
  • Ausgaben für die in Verbindung mit den vorgenannten Ausgaben notwendigen Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu den angeschafften digitalen Systemen durch externe Anbieter.  

Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den zuwendungsfähigen Ausgaben. 

Zuwendungsfähig sind:

  • nachgewiesene Ausgaben, die innerhalb des Bewilligungszeitraumes für Leistungen externer Anbieter, einschließlich der zur Umsetzung des Vorhabens notwendigen Hard- und Software, angefallen sind.

Nicht zuwendungsfähig sind Ausgaben für: 

  • die Umsatzsteuer,
  • eigene Leistungen und Personalkosten,
  • reine Beratungsleistungen,
  • Systeme, die aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung angeschafft werden,
  • reine Ersatzbeschaffungen für bereits im Unternehmen verwendete Systeme ohne digitalisierungsfördernde Ziele,
  • die Anschaffung von bereits gebräuchlicher digitaler Grundausstattung, wie zum Beispiel PCs, Laptops, Tablets, Smartphones, Drucker, Telefone, Fax, Scanner, Beamer, Bildschirme,
  • übliche Betriebssysteme, Bürosoftware oder Buchhaltungssysteme,
  • Standard-Webseiten oder -Webshops, Standard Online-Marketing-Maßnahmen,
  • den Besuch von Informations- und Messeveranstaltungen,
  • die digitalisierungsspezifischen Fort- und Weiterbildungen der Mitarbeiter, die über die in Verbindung mit dem Fördergegenstand notwendigen Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinausgehen.

Die Höhe des Förderbetrages ermittelt sich als Prozentsatz der zuwendungsfähigen Ausgaben. Ein Zuschuss kann gewährt werden ab zuwendungsfähigen Ausgaben von mindestens 5.000 Euro bis höchstens 200.000 Euro. 

  • Kleinstunternehmen sowie kleine Unternehmen: Maximal 50 Prozent
  • Mittlere Unternehmen: Maximal 30 Prozent

Jedoch jeweils höchstens 12.500 Euro. 

Hinweise:

  • Die Gesamtfinanzierung des Vorhabens muss gesichert sein. 
  • Der Zuschuss kann innerhalb der Laufzeit des Förderprogramms „DigitalStarter Saarland“ jedem Zuwendungsempfänger nur einmal gewährt werden. Es ist jedoch möglich, bis zum Erreichen der Höchstsumme von 12.500 Euro mehrere Anträge zu stellen. Beispiel: Mit dem ersten Antrag werden 5.000 Euro Förderung abgerufen. Somit stehen noch 7.500 Euro Fördersumme für weitere Anträge zur Verfügung.
  • Unternehmen, die durchschnittlich mehr als 10 Prozent Leiharbeitnehmer in der zu fördernden Betriebsstätte beschäftigen, wird der im Einzelfall ermittelte  Förderbetrag um 20 Prozent gekürzt. 

Zuwendungsanträge sind vor Beginn der Durchführung des Vorhabens unter Verwendung der entsprechenden Formulare schriftlich an das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr zu richten.

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
DiNet Saarland – Netzwerkstelle Digitalisierung in Wirtschaft und Arbeitswelt
Simon Schmidt
Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119 Saarbrücken
 0681 501 1144
 digitalstarterthou-shalt-not-spamwirtschaft.saarland.de
  https://www.digitalstarter.saarland


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