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Sozialpädagog:in

Im Folgenden wird die Sozialpädagogik im Kontext der frühkindlichen Bildung näher betrachtet, mit besonderem Fokus auf Ausbildungswege, das Studium der Sozialpädagogik sowie den Bachelor in Sozialer Arbeit und die Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher:

Die klassische Ausbildung im sozialpädagogischen Bereich führt zum Beruf der staatlich anerkannten Erzieherin bzw. des staatlich anerkannten Erziehers.

Zugangsvoraussetzungen für die Fachschule für Sozialpädagogik ist der mittlere Bildungsabschluss (z. B. Realschulabschluss).

Zusätzlich:

  • Abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung oder
  • Mindestens vierjährige, für die Ausbildung förderliche, hauptberufliche Tätigkeit oder
  • Erfolgreiche Teilnahme an einem einjährigen beruflichen Vorpraktikum in geeigneten Praxiseinrichtungen, begleitet von einem Vorbereitungskurs an der Fachschule

Es gibt Kombinationen aus Studium und Ausbildung, die gezielt auf eine pädagogische Laufbahn vorbereiten. Das Studium der Sozialen Arbeit in Verbindung mit der Erzieher-Ausbildung legt den Fokus auf sozialpädagogische Praxis und Beratung – beispielsweise für Tätigkeiten als Tätigkeiten als Sozialarbeitende und Erziehende oder in der Jugendhilfe.

Seit dem Schuljahr 2020/2021 kooperiert die Katholische Fachschule für Sozialpädagogik Saarbrücken mit der FOM Hochschule. Fachschüler/Innen haben hier die Möglichkeit, parallel zwei Abschlüsse zu erwerben:

Diese duale Qualifikation eröffnet vielseitige Berufsperspektiven in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in sozialpädagogischen Einrichtungen.

In einigen Bundesländern wird der universitäre Studiengang Sozialpädagogik angeboten.

Im Saarland hingegen wird das Studium der Sozialpädagogik unter der Bezeichnung "Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit", an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) angeboten. Nach Abschluss des Studiums erhält man sowohl die Anerkennung als Sozialarbeiter:in als auch als Sozialpädagog:in.

Inhalte:

Im Studium der Sozialpädagogik erwerben Studierende fundierte Kenntnisse über kindliche und jugendliche Entwicklung, pädagogische Theorien sowie rechtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Sie lernen, Kinder, Jugendliche und Familien professionell zu begleiten, zu beraten und zu fördern, entwickeln Fähigkeiten in Projektarbeit, Gruppenleitung und Konfliktmanagement und reflektieren ihre eigene pädagogische Praxis wissenschaftlich und praxisnah.

Zugangsvoraussetzungen:

  • Allgemeine Hochschulreife (Abitur)
  • Fachhochschulreife
  • Meisterprüfung
  • Fachgebundene Hochschulreife
  • Eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung

Zusätzlich ist ein 12-wöchiges Praktikum bis zum Beginn des 3. Semesters zu absolvieren.

Das Studium qualifiziert mit Erlangen des Bachelorabschlusses zur staatlichen Anerkennung als Sozialarbeiter:in sowie Sozialpädagog:in (B.A.)

Ferner gibt es einen Studiengang „Pädagogik der Kindheit“, der z.B. von Erzieher:in absolviert werden kann (diese bekommen dann zwei Semester aufgrund ihrer einschlägigen Vorqualifizierung angerechnet): Pädagogik der Kindheit (B.A.) — htwsaar.

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